Harburg – OSZE im Dezember, G20 Gipfel im kommenden Jahr. Die beiden Großveranstaltungen mit den Akteuren der Weltpolitik finden in Hamburg statt

– mit einem Nebenschauplatz in Harburg. Die Polizei überlegt, ob die Gefangenensammelstelle am Großmoorbogen eingerichtet wird. Im Auge hat man das Gelände der Verkehrsdirektion der Polizei, kurz VD4.

Während der beiden Veranstaltungen wird mit heftigen Protesten linker Gruppen, die international mobilisieren, gerechnet. Bei vergangenen Treffen der OSZE oder der G20 war es zu heftigen Ausschreitungen gekommen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) trifft sich am 8. Und 9. Dezember in den Messehallen. 57 Außenminister und 1300 Diplomaten werden erwartet. Zentraler Veranstaltungsort sind die Messerhallen.

Am 7. und 8. Juli wird das G-20 Gipfeltreffen stattfinden. Dort sind die wichtigsten 19 wichtigsten Industrienationen und Schwellenländer sowie die komplette EU vertreten. Die repräsentieren rund 90 Prozent der Wirtschaftsleistung der Welt. Unter anderem wird der nächste amerikanische Präsident in Hamburg dabei sein. Für die Veranstaltung gilt die höchste mögliche Sicherheitsstufe.

Vorbild für eine Gefangenensammelstelle am Großmoorbogen dürfte die vergleichbare Einrichtung sein, die in Bayern anlässlich des G-7-Treffens in Garmisch-Partenkirchen eingerichtet wurde. Vorrangiges Ziel ist es während der Veranstaltungen in HAmburg eine einzige Sammelstelle für Festgenommene und Ingewahrsamnahmen zu haben. zv