Mini verunglückt auf Reichsstraße

Wilhelmsburg - Zwei schwere Verkehrsunfälle haben sich innerhalb von nicht einmal 24 Stunden auf der Wilhelmsburger Reichsstraße ereignet. Am Freitagabend wurde ein Motorradfahrer

bei einem Verkehrsunfall lebensgefahrlich verletzt. Am Sonnabendmorgen schleuderte ein Mini in die Böschung neben der zweispurigen Straße. Der Fahrer flüchtete.

Ab Freitagabend war die Kawasaki eines 53-Jährigen kurz hinter der Anschlussstelle Wilhelmsburg-Mitte von einem VW erfasst worden. Dessen Fahrerin (36) hatte die Maschine offenbar beim Fahrstreifenwechsel übersehen. Der Motorradfahrer stürzte und rutschte in die Leitplanke. Er wurde an der Unfallstelle von einem Notarzt versorgt und kam anschließend mit schweren Kopfverletzungen und Brüchen ins Krankenhaus St. Georg. Die Autofahrerin erlitt einen Schock. Die Wilhelmsburger Reichsstraße war wegen der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme für gut eineinhalb Stunden bis 21.30 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt. Der Verkehr wurde in Wilhelmsburg-Mitte abgeleitet.

Am Sonnabendmorgen raste ein Mini an einer Autofahrerin vorbei. Der Wagen kam von der Fahrbahn, schleuderte in einen Hang und blieb dort liegen. Der Fahrer versuchte die Zeugin und andere Autofahrer, die angehalten hatten, abzuwinmmeln. Er würde selbst die Feuerwehr rufen, so seine Aussage. Als er merkte, dass Polizei und Rettungskräfte alarmiert worden waren, flüchtete er zu Fuß vom Unfallort. Das Motiv für seine Flucht vom Unfallort ist unklar. Die Reichsstraße musste kurzfristig in Richtung Hamburg gesperrt werden. Die Polizei ermittelt. zv