160615SupermarktHarburg - Nach dem Tod eines vier Jahre alten Jungen im "Adese" Markt an der Seevepassage ist laut Bild.de der Supermarkt erneut durchsucht worden. Dabei geht

es um Videomaterial aus einer Überwachungskamera, das bislang nicht ausgehändigt wurde.

Der Vierjährige war Ende Mai leblos zusammengebrochen, nachdem er die sogenannte Kassenschranke berührt hatte. Zunächst  war von einer Erkrankung des Kindes ausgegangen worden. Nachdem sein Vater davon berichtete, dass er einen Stromschlag erhielt, als er sein Kind von den Schranke nahm, begannnen die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahjrlässigen Tötung gegen den Betreiber der Supermarktes.

Bislang ist die genaue Ursache, die zum Tod des Kindes geführt hatte, unklar. Ein Obduktion brachte leidglich Hinweise auf einen möglichen Stromschlag. Feingewebliche Untersuchungen, deren Ergebnis aussteht, sollen mehr Klarheit bringen. Auch zwei technische Gutachten, die die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben hatte, brachten keinen konkreten Hinweis auf eine Stromquelle erbracht, die den tödlichen Stromschlag auslöste.

Laut bild.de hat sich mittlerweile auch eine Frau bei der Polizei gemeldet, die in dem Supermarkt einen Stromschlag erhalten haben will. Die Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für eine Stellungsnahme zu erreichen. zv

Veröffentlicht 22. Juni 2016