ZEASchwarzenbergHarburg – Zu 81 Einsätzen musste die Polizei im Dezember in Erstaufnahmen für Flüchtlinge im Bezirk Harburg und Wilhelmsburg ausrücken. Dabei wurden insgesamt 226

Peterwagenbesatzungen eingesetzt. Das ergibt sich aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Gladiator (CDU).

Die meisten Einsätze, 32, gab es in der ehemaligen Post in Harburg. 16 Einsätze fanden in der ZEA Dratelnstraße, 11 Einsätze in der ehemaligen Fegro in Neuland statt. Dort gab es auch die schwierigsten Einsatzlagen. Durchschnittlich mussten 4 Peterwagenbesatzungen pro Einsatz aufgeboten werden. Das gleiche gilt für die Einrichtung Kurdamm in Wilhelmsburg. Auch dort waren durchschnittlich 4 Peterwagenbesatzungen pro Einsatz nötig. In der gegenüber liegenden ZEA Neuland I waren es durchschnittlich 3,7 Peterwagenbesatzungen pro Einsatz. In den ZEA´s Dratelnstraße und Harburger Post lag der Durchschnittswert bei 2,6 Besatzungen. Den geringsten Aufwand hatte die Polizei in der ZEA am Geutensweg in Neugraben. Vier Mal musste dorthin ausgerückt werden. Insgesamt wurden dafür 5 Peterwagenbesatzungen eingesetzt. Am größten Einsatz waren 27 Peterwagenbesatzungen in der ehemaligen Post in Harburg beteiligt. Anlass war eine Schlägerei.  Für einen Einsatz in der ehemaligen Fegro wegen Randalierern waren 15 Peterwagenbesatzungen nötig. Die wenigsten Einsätze gab es in den Erstaufnahmeeinrichtungen Schwarzenberg (Foto), Karl-Arnold-Ring und Kurdamm mit jeweils 3 im Dezember. zv