160109FeuerwehrHeimfeld – Einen größeren Einsatz der Feuerwehr gab es am Sonnabend, nachdem in einer Wohnung an der Heimfelder Straße der CO-Melder einer Rettungswagenbesatzung

ausgelöst hatte. Das Gerät warnt vor gefährlichen Konzentrationen von Kohlenmonoxid. Die Rettungssanitäter waren in eine Wohnung gerufen worden, in der eine 80 Jahre alte Frau nach einem Schwindelanfall gestürzt war. So ein Schwindel kann auch durch Kohlenmonoxid ausgelösr werden. Als dann der Warnmelder auslöste, wurde das Haus evakuiert. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, darunter die Wehren Eißendorf und Marmstorf, Führungsdienst und Umweltdienst. Zwar hatte eine Messung in der Wohnung der 80-Jährigen kein Hinweis auf eine gefährlichen CO-Konzentration ergeben. Die Einsatzkräfte brachen trotzdem mehrere Wohnungen in dem Haus und im Nachbargebäude auf, um sie ebenfalls auf CO zu überprüfen. Auch im Keller der Häuser wurden Messungen durchgeführt, die negativ verliefen.

Die Feuerwehr ist im Zusammenhang mit möglichen Gefährdungen durch  Kohlenmonoxid sensibel, nachdem es Ende 2014 am Beckerberg im Phoenix-Viertel eine Gas-Tragödie durch Kohlenmonoxid gegeben hatte, das aus einer defekten Heizung ausgetreten war. Das Unglück hatte drei Menschen das Leben gekostet. Es gab 13 Verletzte. Zuvor hatte es in dem Haus mehrere Einsätze des Rettungsdienstes gegeben, ohne das erkannt wurde, dass Kohlenmonoxid die Ursache für die Beschwerden gewesen war. zv

Veröffentlicht 9. Januar 2016

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