150929BlitzerHarburg – Mit Tempoverstößen macht die Stadt in Harburg ordentlich Kasse. Knapp 1,7 Millionen Euro wurden seit 2014  durch die vier stationären Blitzer

an der Buxtehuder Straße, Cuxhavener Straße, Winsener Straße und am Cranzer Elbdeich eingenommen. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll (CDU) hervor. Dabei kam heraus, dass die Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen gut in Schuss sind. Der Blitzer an der Winsener Straße, noch ein altes Modell, war seit Anfang 2015 fünf Tage nicht in Betrieb. Es ist der letzte stationäre Blitzer in Form des „Starenkastens“, der im Bezirk Harburg steht. Die anderen Blitzer sind bereits neue Modelle. Die jeweils rund 90.000 Euro teuren Geräte messen  per Laser die Geschwindigkeit der Autos - und das in einer Entfernung von bis zu 70 Meter. Einer der neuen Blitzer, der an der Cuxhavener Straße, war dieses Jahr 35 Tage nicht einsatzbereit.

Für mobile Tempokontrollen sind die Verkehrsdirektion, die in diesem Jahr bis einschließlich 17. September 442 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt hat, und die Wachen Harburg, Neugraben und das Wasserschutzrevier im Harburger Binnenhafen zuständig, die bis zum 16. Juni 70 Kontrollen durchführten. Von den Wachen, aus das kam durch Trepoll Anfrage heraus, wurden mit 33 Kontrollen nur rund die Hälfte der Einsätze gegen Tempoverstöße vor sogenannten Unfallschwerpunkten oder Schulen durchgeführt. zv