150729RegenbogenHarburg - Auch vor dem Harburger Rathaus flattert diese Tage die Regenbogen an einem der vier Fahnenmasten im Wind. Es ist die Variante, die die Schulen- und

Lesbenbewegung nutzt. Hintergrund: An diesem Wochenende ist wieder Christopher Street Day in Hamburg. Dann werden mehrere tausend Schwule und Lesben durch die Hamburger Innenstadt ziehen. Der Aufzug soll als Demonstration für mehr Toleranz verstanden werden.

Entstanden ist der Christopher Street Day als Erinnerung an einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen 1969 in New York, der sich gegen Polizeiwllkür richtete. Heute, beim 35. CSD in Hamburg, sind die Themen etwas anders gelagert. Aktuell sind die Gleichstellung bei der Ehe und die Aufnahme von schwuler und lesbischer Sexualität in den Schulplänen das Thema. "Wir wehren uns gegen die rückwärtsgewandte Diskussion über Sexualpädagogik, die seit Monaten in Deutschland geführt wird. Die Vielfalt von Lebensformen und sexuellen Identitäten muss selbstverständlicher Bestandteil der Bildungspläne in Deutschland sein“, findet Stefan Mielchen, Erster Vorsitzender von Hamburg Pride e.V.. Wer beim CSD dabei sein will: Er findet kommenden Sonnabend statt und startet um 12 Uhr an Lange Reihe Ecke Schmilinskystraße in St. Georg. zv

Veröffentlicht 29. Juli 2015