150420MuelleHarburg –  Die Abgeordneten der FDP, Carsten Schuster und Viktoria Pawlowski, schlagen vor, den Parkdruck in dicht bebauten Quartieren den Parkdruck durch den

Bau von Quartiersgaragen zu verringern. Was keiner so richtig wahr haben will:  Die Straßen in Gebieten wie dem Phoenix-Viertel, vor allem aber auch zwischen Technischer Universität und Goethe-Schule oder rund um den Alten Postweg in Heimfeld-Nord werden immer stärker zugeparkt.

Dass die direkten Anwohner keinen Parkplatz vor der Haustür finden, ist das geringste Übel. Ärgerlicher ist schon, dass die Ruhe in ihren Wohnstraßen durch den ständigen Parksuchverkehr hin ist. Schlimmer ist schon, dass auch die zahlreichen mobilen Pflegedienste kaum noch Parkplätze finden. Die Zeit, die sie brauchen, um ihr Auto irgendwo abzustellen, geht meistens von der eigentlichen Pflegezeit ab.

Geradezu gefährlich wird es, wenn Rettungsfahrzeuge und die Feuerwehr nicht mehr unbehindert an den Einsatzort fahren können. Wenige Sekunden können über Leben und Tod entscheiden. Die Politik hat sich kaum noch um dieses Thema gekümmert – vermutlich auch, weil sie befürchtet, mit der Einführung von Anwohnerparkzonen zusätzliche Bürokratie zu fördern.

Die FDP schlägt mit den Quartiersgaragen einen anderen Weg vor. Sie bittet das Bezirksamt in einem Antrag, mal zu untersuchen, wo solche Garagen gebaut werden könnten und wie das Ganze organisiert werden kann. ag

Veröffentlicht 20. April 2015