150212AkkocHarburg – Mit seiner „Flüchtlingshilfe Binnenhafen“, dem „Café Refugio“ oder den Stadtteil-Spaziergängen für Flüchtlinge macht Harburg inzwischen in

ganz Hamburg, bald auch bundesweit Schlagzeilen. Das alles ist den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern zu verdanken. Tülin Akkoc, Bezirksabgeordnete der Grünen und stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung, will jetzt dafür sorgen, dass die Ehrenamtlich mehr öffentlich gewürdigt  werden. Zugleich könnte Harburg mit ihrer Idee noch mehr Schlagzeilen machen.

Akkoc schlägt in einem Antrag für die Bezirksversammlung vor, eine „Harburger Ehrenamtskarte“ einzuführen und dies als Modellprojekt für alle anderen Hamburger Bezirke zu unterstützen.

Akkoc: „Die Ehrenamtlichen haben Anerkennung verdient.“ Der Senat lade schon jedes Jahr jeweils 1000 Freiwillige zu einem Empfang, und die Behörde für Arbeit, Soziales, Familien und Integration stelle seit 2005 den „Hamburger Nachweis“ über bürgerschaftliches Engagement aus, eine Urkunde, die die Arbeit der Ehrenamtlichen anerkennt. Doch es gebe auch Bestrebungen, die Leistungen materiell anzuerkennen. Tülin Akkoc stellt sich zum Beispiel Vergünstigungen in Museen, Theatern und anderen kulturellen – vielleicht auch gastronomischen  – Einrichtungen vor. Jetzt soll das Bezirksamt mal prüfen, wie so etwas realisiert werden könnte, was das kostet und welche Kooperationen – auch mit Harburger Unternehmen – möglich wären. ag