150210RieckhofHarburg – Geldsegen aus Berlin für die Flüchtlingsarbeit in Harburg. 275.000 Euro stellt der Bund in den kommenden fünf Jahren für die Unterstützung der

ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit im Bezirk zur Verfügung. Das Geld fließt im Rahmen des Programms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Einmalig 50.000 Euro gibt die Stadt dazu. Harburg hatte sich mit dem Projekt „Lokale Partnerschaften in Harburg“. Es ist das einzige Projekt in Hamburg, das mit Bundesmitteln aus dem Topf unterstützt wird.

Vorgestellt wurde das Projekt am Montagabend im Sozialausschuss, der im Rieckhof tagte. Mit dem Geld sollen die bereits bestehenden ehrenamtlichen Initiativen zur Unterstützung der Flüchtlinge in Harburg sowohl personell als auch finanziell fördern. Sich im Aufbau befindende Initiativen rund um die noch entstehenden Wohnunterkünfte sollen ebenfalls durch das Projekt gestärkt werden. Auch die Vernetzung zwischen allen Aktiven und der damit einhergehende Wissenstransfer ist Ziel des Partnerschaftsprojektes. Allen Aktivitäten gemeinsam ist die Förderung der Integration der Flüchtlinge.

Durch die finanziellen Ressourcen erhalten die Initiativen die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Verteilung der Projektmittel soll durch die Lenkungsgruppe der Sicherheitskonferenz und den Begleitausschuss entschieden werden. Die Lawaetz-Stiftung übernimmt im Auftrag des Bezirksamtes Harburg die koordinierenden Aufgaben in Abstimmung mit den Akteuren vor Ort.

„Wir freuen uns sehr über die finanziellen Mittel, die uns vom Bund und der Stadt Hamburg für die Unterstützung der vielen ehrenamtlich aktiven Harburger in der Flüchtlingsarbeit zur Verfügung gestellt werden“, sagt Bezirksamtsleiter Thomas Völsch. „Damit haben wir die Möglichkeit, die Ideen und Projekte zur Integration der Flüchtlinge umzusetzen und gleichzeitig würdigen wir das großartige Engagement in den Initiativen." zv