BinnenhafenHarburg – Wir sind nicht gefragt worden! Da ist wieder über unsere Köpfe hinweg entschieden worden! Das sind zwei der häufigsten Klagen von Harburgern, die sich

von den Politikern nicht mehr vertreten fühlen. Sie können weiter protestieren, sie können aber auch selber aktiv werden – zum Beispiel am Donnerstag, 18. Dezember, ab 17 Uhr.

Für diesen Tag lädt der Stadtentwicklungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft in die Räume der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4 (Nähe: Rathausmarkt), zur Öffentlichen Anhörung für eine der  wichtigsten Entscheidungen über die Zukunft des Hamburger Südens ein. Zur Diskussion steht das Konzept „Hamburgs Sprung über die Elbe – Zukunftsbild 2013+”.

Neben vielen allgemein gefassten Beschreibungen des Binnenhafens und einigen Anmerkungen über wenig überraschende künftige Entwicklungen geht das Konzept an einigen Stellen ein wenig mehr ins Detail. Für den Bereich nord-östlicher Binnenhafen – also das Gebiet rund um den Handelshof – heißt es zum Beispiel: „Hier liegt weiteres Potenzial für die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers. Neben gewerblichen Nutzungen könnten bis zu 200 neue Wohneinheiten entstehen. Öffentliche Investitionen in die Infrastruktur, wie beispielsweise Kaimauern, Uferpromenaden und Verkehrsanlagen, sind hier begleitend in den kommenden 10 bis 20 Jahren vorgesehen.“

Birgit Stöver, Harburger CDU-Bürgerschaftsabgeordnete, sagt: „Es wäre gut, wenn die Harburgerinnen und Harburger möglichst zahlreich erscheinen und die Interessen des Bezirks vertreten.“ ag

Veröffentlicht 10. Dezember 2014