141127SarrazinHeimfeld –  Manuel Sarrazin, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Heimfeld, ist an seine alte Schule, dem Friedrich-Ebert-Gymnasium, zurückgekehrt. Und er brachte

gleich eine gute Freundin mit, Katrin Göring-Eckardt, Fraktionschefin von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Sie war für die Schüler eine willkommene Zeitzeugin, zumal im Unterricht gerade das Thema „25 Jahre Mauerfall“ behandelt wird. Die Schüler kennen die Ereignisse rund um das Ende der DDR nur aus Geschichtsbüchern und vom Hörensagen.

Nach dem Schulbesuch informierten sich Göring-Eckardt und Sarrazin auf dem Schwarzenberg über die Verhältnisse der dortigen Zentralen Erstaufnahme (ZEA) – begleitet von Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und Dr. Rembert Vaerst, Geschäftsführer von fördern & wohnen. Dabei erfuhren sie unter anderem, dass gerade kleine Details den Flüchtlingen das Leben unnötig schwer machen. So wollen einige junge Männer aus der Unterkunft gerne mehr Sport treiben, sie wollen auch dafür zahlen. Aber die Sportstudios akzeptieren offenbar keine Barzahlung der Gebühren, ein Konto, von dem sie das Geld überweisen könnten, haben die Flüchtlinge nicht. Sarrazin: „Vielleicht ist auch der Hochschulsport der Technischen Universität zu einer Kooperation bereit.“ ag