140827VerkehrHarburg – Das die Straßen Harburgs trotz Sanierungsmaßnahmen, wie letztens an der Eißendorfer Straße, nicht in guten Zustand sind, weiß man seit einer Erhebung 2012. Damals wurde

festgestellt, dass über 40 Prozent der Hauptstraßen betroffen sind. Wie kaputt die Straßen sind, für die der Bezirk zuständig ist, weiß man nicht. Eien Erhebung soll erst Ende dieses Jahres auf den Tisch kommen. Trotzdem steht dem Bezirk zukünftig weniger Geld für Unterhalt und Instandsetzung zur Verfügung. Das ergab die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll. So stehen Harburg für 2015 voraussichtlich 1,16 Millionen Euro für die Unterhaltung, Instandsetzung und Beseitigung von Winterschäden zur Verfügung, das ist ein Minus von 12.000  Euro. Für den Neu-, Um- und Ausbau sind 2.064 Millionen Euro, das ist ein Minus von immerhin 220.000 Euro. Trepoll bemängelt unter anderem, dass Geld gespart wird und stattdessen nördlich der Elbe ein sogenanntes Busbeschleunigungsprogramm, das 259 Millionen Euro teuer ist, durchgezogen wird. dl