TrepollAndreHarburg - Bei 19.859 Schülern im Schuljahr 2013/14 wurden 15 Gewaltdelikte der sogenannten Kategorie 1 gemeldet, darunter 4 Sexualdelikte,

4 Raube und Erpressungen, 2 gefährliche Körperverletzungen, 4 Bedrohungen und Nötigungen und 1 Waffenverstoß, sowie 181 Gewaltdelikte der Kategorie 2, darunter 177 einfache Körperverletzungen, 1 Diebstahl und 3 schwere Beleidigungen. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll (CDU) hervor. Den größten Anteil der gemeldeten Gewaltdelikte ereigneten sich dabei an den Stadtteilschulen. Die Gewalt richtet sich dabei in den meisten Fällen gegen Schüler, aber auch Fach- und Lehrkräfte werden Opfer von Übergriffen.

Trepoll fordert den Schulsenator auf zu handeln. „Der Schutz vor Gewalttaten ist eine wichtige Grundsatzaufgabe des Staates. Dieses gilt an unseren Schulen umso mehr. Jede Bemühung, ein positives Lernklima zu erzeugen, scheitert im Grundsatz, wenn Schüler und Lehrkräfte Gewalt in den Schulen ausgesetzt sind", so Trepoll. Welche Schulen besonders betroffen sind, hält die Behörde geheim. dl