140221AsFHarburg –  Die „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen“, kurz „AsF“, hat in der öffentlichen Wahrnehmung in Harburg kaum eine Rolle gespielt. Das soll sich jetzt

ändern. Bilata Suleiman, die neue Vorsitzende der Harburger AsF, strotzt vor Tatendrang und will mit Themen wie „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, „Frauen in Männerberufen und Führungspositionen“ und „Zurück in den Job“,  aber auch „ Gewalt gegen Frauen“ und „Unterdrückung der Frau in einigen Kulturen“ Zeichen setzen. Außerdem  will sie Veranstaltungen wie ein Frauenfrühstück im Mai organisieren.

Die syrisch-stämmige Bilata Suleiman löst die bisherige Vorsitzende, die Bürgerschaftsabgeordnete Birte-Gutzki Heitmann ab. Sie hat „aus Zeitgründen“ nicht mehr für den Vorsitz kandidiert, bleibt aber stellvertretende AsF-Vorsitzende. Zweite Stellvertreterin wurde die frühere stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Bärbel Bartels.

Mit der durchgehend einstimmigen Wahl des neuen Vorstands bleibt die AsF fest in der Hand der Fuß-Truppen. Alle drei Vorstandsfrauen stammen aus dem engsten Umfeld von Torsten Fuß, dem Distriktsvorsitzenden der SPD Harburg-Ost. Wie berichtet versucht er mit einigen Mitstreitern seit einigen Monaten, den Machtwechsel in der Harburger SPD zu organisieren. Das erklärte Ziel: Die Ablösung des aktuellen Kreisvorsitzenden Frank Richter. Der Eißendorfer Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech hatte in der vergangenen Woche schon verkündet, im März gegen Richter anzutreten. Seit einigen Tagen sind allerdings auch noch andere Namen im Gespräch. Bisher ist aber noch keiner aus der Deckung gekommen. ag