140114radifiHarburg – Erbitterte, zum Teil peinliche Machtkämpfe bei der SPD – und was macht die CDU? Dort hat Ralf-Dieter Fischer das Sagen, er ist Kreisvorsitzender und

zugleich auch Fraktionsvorsitzender. Mehr geht nicht. Und so wird es auch in den nächsten zwei Jahren bleiben.

„Ich kandidiere wieder für den Kreisvorsitz“, sagt Fischer. „Und zwar ohne Befristung.“ Wenn nichts dazwischenkommt, will er also auch die volle Amtszeit durchstehen. Mit einem Gegenkandidaten rechnet er nicht.

Das werde nicht ewig so weiter gehen, sagt Fischer. Er habe seiner Partei schon vor Jahren gesagt, dass für ihn bald Schluss sei. „Das hat wohl keiner ernst genommen“, sagt Fischer. „Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass zurzeit jemand ernsthaft dafür bereit ist.“

Außerdem werde in Harburg in den nächsten Monaten und wahrscheinlich sogar Jahren Kontinuität gefragt sein. Fischer : „Die SPD ist mit sich selbst beschäftigt, das wird auch nach den Europa- und Bezirkswahlen nicht aufhören. Da kann die CDU zum stabilisierenden Faktor für Harburg werden.“

Den Wählern sei in dieser Situation ein Wechsel in der Parteiführung nicht zu vermitteln. Punkt! Aus! Ende der Diskussion... ag