131228StoeverHarburg –  Neue Studentenwohnungen in der Fußgängerzone Lüneburger Straße – und nun weitere 19 Zwei-Zimmer-Wohnungen im Haus Lüneburger Tor 9: In der Harburger

Innenstadt wird zunehmend wieder gewohnt. „Das ist der richtige Weg, die Innenstadt auch nach Ladenschluss zu beleben“, sagt Michael Hagedorn, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung und des CDU-Ortsverbands Harburg-Mitte. Die Bereitstellung von Wohnraum für die TU-Studenten sei wichtig. Der Bezirk müsse aber noch wesentlich mehr tun, den Kernbereich von Harburg aufzuwerten.

Auch die CDU-Bezirksabgeordnete Helga Stöver sieht im Bau von Studentenwohnungen nicht das Allheilmittel für die Harburger City. „Ich frage mich, wie viel kleinflächiger Wohnraum gut für Harburg ist“, sagt Helga Stöver. 40 Quadratmeter große Wohnungen seien lediglich für Ein-Personen-Haushalte ausreichend, für Paare und junge Familien seien sie ungeeignet. Außerdem verfestigten sie den Trend zu mehr Single-Haushalten und zu noch mehr einfachem statt hochwertigem Wohnraum.

Die Vorsitzende des Ortsverbands, Birgit Stöver, appelliert an den Senat, den Sprung über die Elbe als Leitmotiv weiterhin ernst zu nehmen und in Harburg neben studentischem Wohnen auch die Wohnqualität für alle Harburger zu verbessern. Birgit Stöver: „Harburg muss für junge Akademiker auch nach dem Studium attraktiv bleiben.“ ag