131112CzechEißendorf – Gestatten, mein Name ist Czech. Matthias Czech. Der Bürgerschaftsabgeordnete der SPD ist  völlig überraschend als Nachfolger von Sean Connery, Roger Moore,

Pierre Brosnan und Daniel Craig im Gespräch. Der smarte Grundschullehrer aus Eißendorf soll im geplanten Actionthriller „Der rote Schatten“ den Geheimagenten 007 verkörpern.

Czech wird Bond! Für das Filmplakat kam jetzt ein Kamerateam nach Eißendorf, und Czech posierte mit einer Handvoll junger Schauspielerinnen, die er offenbar schon näher kannte.

Oder sollten wir da etwas falsch verstanden haben? Ist Matthias Czech nur ein absoluter Medienprofi, der weiß, wie man sich einen Namen schafft – ohne dass man politisch schon der Bringer ist? So wie es der Bürgerschaftsnovize Frank Wiesner aus Neuland gemacht hatte. Er fuhr  im richtigen Moment nach Afrika, ging ein paar Tage nicht ans Telefon, verpasste noch ein Flugzeug und die Wahl des Bürgermeisters. Und schon wird niemand jemals wieder Togo-Frank vergessen! Und nun auch nicht seinen Bürgerschaftskollegen Czech. Matthias Czech!

Oder ist das neueste Foto von Czech und seinem jungen Team nur etwas unglücklich geraten? Seine Genossen feixen sich schon einen, natürlich hinter vorgehaltener Hand, denn auch in der SPD kann man gelegentlich solidarisch sein. Vielleicht sind sie auch nur neidisch, weil der Kollege mit seinem Bild – wenn auch auf nicht geplante Weise – durchaus Aufmerksamkeit bekommt.

Mehr jedenfalls als die schlichtenAnkündigungen, dass er am 16. November von 10 bis 12 Uhr mit einem „mehr als zwei Meter großen roten Schuh“ an der Ecke Eißendorfer Straße/Kirchhang steht und von den Bürgern wissen will: „Wo drückt der Schuh?“ Und dass er am 19. November ab 19 Uhr beim Skatturnier (Startgeld acht Euro) in der „Löschecke“ am Hirschfeldplatz mitmacht. Und dass er am 23. November von 10 bis 13 Uhr in der Neugrabener Marktpassage von den Bürgern erfahren will, wie man die Region weiterentwickeln kann. ag