RathausHarburg – 35,1 Prozent für die SPD, 33,7 Prozent für die CDU, 8,9 Prozent für Grüne, schlappe 3,7 Prozent für die FDP, 8,1 Prozent für die Linke und 4,9 Prozent für die AfD.

Wären die Wahlergebnisse aus dem Bezirk Harburg bundesweit gültig, wäre Peer Steinbrück jetzt der starke Mann. 23.487 Wähler machten für die SPD ihr Kreuzchen. Erwartungsgemäß sind damit die Sozialdemokraten hier stärkste Partei geworden. Sie holte sich auch die  Stadtteile Cranz, Eißendorf, Harburg, Heimfeld, Langenbek, Neugraben und Fischbek, Wilstorf.
Die CDU wurde in den Stadtteilen Francop, Hausbruch, Marmstorf, Neuenfelde, Neuland und Gut Moor, Rönneburg, Sinstorf stärkste Partei.

Die Wahlbeteiligung war mit 64,1 Prozent unterdurchschnittlich. An einem Wahllokal am Ohrnsweg gaben lediglich 30,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Richtig gut weg kam die CDU im Wahllokal an der Hohenwischer Straße. 50 Prozent der Wähler gaben dort den Christdemokraten ihre Stimme. Die FDP holte dort mit 8,3 Prozent ein „Traumergebnis“. Die Linken spielen Richtung Altes Land eine kleine Rolle. In dem Wahllokal gaben gerade mal 3 Prozent der Partei ihre Stimme, Grün (4 Prozent) war in dem Wahllokal auch kein großes Thema. Die SPD holte dort 25,3 Prozent.

Kurios war das Ergebnis für die MLDP im Wahllokal am Falkenbergsweg, steht für Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, die auf dem Weg zur klassenlosen Gesellschaft eine Diktatur des Proletariats errichten will. 69 Wähler im ganzen Bezirk Harburg konnten sich für diese Idee erwärmen. 32 davon gaben im Wahllokal am Falkenbergsweg ihre Stimme ab. zv