130814DuweHarburg – Die FDP schießt sich weiter auf das Thema Nahverkehr ein. Nach der Aktion „Gelbe Karte für den HVV“ in Harburg hat der Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Kurt Duwe

in seiner Funktion als stadtentwicklungspolitischer Sprecher den Antrag „Entwicklungsperspektiven des schienengebundenen ÖPNV im Süden Hamburgs untersuchen“ zum Thema im Hamburger Rathaus gemacht.

"Die S-Bahn- und Metronom-Züge aus Harburg und dem südlichen Hamburger Umland sind ständig überfüllt. Der Trend zur Nutzung des ÖPNV wird sich in den kommenden Jahren weiter verstärken”, ist seine Erkenntnis.

Deshalb fordert die FDP jetzt eine gemeinsam durch Hamburg und die Nachbarkreise in Niedersachsen erstellte Bedarfsanalyse für die kommenden Jahre. Es sei wichtig zu wissen, mit welchen Fahrgastzahlen der HVV zu rechnen haben wird und wie stark und auf welchen Strecken deshalb das Angebot erweitert werden müsste.

“Die Verlängerung der S-Bahn auch gen Süden wäre eine Option. Eine weitere wäre die Verlängerung der U4 über Wilhelmsburg nach Harburg”, sagt Duwe. “Darüber ist in den vergangenen Jahren viel geredet, aber wenig untersucht worden.” Eine simple U4-Verlängerung sei nicht weitgehend genug. Erst müssten die Grundlagen für eine Planung gelegt werden.

“Deshalb muss mit den konkreten Untersuchungen endlich begonnen werden”, findet Duwe. dl