130212SarrazinHarburg – „Voll geil Alda“, so ein Glückwunschkommentar. Manuel Sarrazin, Bundestagsabgeordneter der Grünen aus Harburg, ist, so kann man auf seiner Facebook-Seite

nachlesen, mit seinem Studium fertig – zwölf Jahre nach dem Abitur am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Heimfeld.

Danach folgten 20 Semester erst an der Uni Bremen, ab 2005 an der Uni in Hamburg. Krönender Abschluss: seine Magisterarbeit mit Thema „Funktion und Konstruktion dreier Denkmäler zur Schlacht von Zalgiris, Tannenberg und Grunwald.

Politisch ging es etwas flotter. 1999 Kreisvorstand Harburg, 2001 Vorstandssprecher, 2004, Bürgerschaftsabgeordneter, 2008 Landesvorstand, 2008 Bundestagsabgeordneter, 2011 stellvertretender Landesvorsitzender, dazu  seit 2010 auch stellvertretendes Mitglied im Council der European Green Party. Ein Arbeitsverhältnis im klassischen Sinne hatte Sarrazin noch nie.

Aus Harburg haben Melanie Leonhard, (SPD), Muammer Kazanci (SPD) oder Harald Krüger (CDU) artig mit „Glückwunsch“ gratuliert. Das „Voll geil Alda“, kam von Konstantin von Notz, geborener Möllner und Sarrazins Kollege bei den Grünen im Bundestag. Ach ja: „Jetzt such dir mal einen vernünftigen Job“, hatte er mit gepostet. Man darf gespannt sein. zv