091105VerwaltungszentrumHarburg - Die Bürgerschaft hat dem ersten Bauabschnitt des neuen Harburger Verwaltungszentrums zugestimmt. In dem Gebäudekomplex zwischen Rathaus und Knoopstraße sollen die Behörden

zusammengefasst werden. Die Initiatoren versprechen sich Vorteile für die Nutzer. Sie können künftig ihr Anliegen an nur einer Anlaufstelle erledigen und dürften somit Zeit und Wege sparen. „Der Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft bedeutet für den Bezirk Harburg den Startschuss für eine moderne Verwaltung“, meint Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg. Mit dem Bau des Rathausforums Harburg werde sich das Bild des Harburger Zentrums in den nächsten Jahren entscheidend verändern.
Im Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ), dass in 2011 fertig gestellt sein soll, und im Sozialen Dienstleistungszentrum (SDZ), dessen Fertigstellung im Frühjahr 2012 geplant ist, werden alle Dienstleistungen rund um die Themen Bauen, Gewerbe, Sondernutzung, Verbraucher- und Umweltschutz, Wohnungsnotfälle, Wohngeld, Seniorenberatung, Eingliederungshilfen und vieles mehr, auf rund 6900 Quadratmetern unter einem Dach zusammengeführt.  Der Steuerzahler muss etwa 2,35 Millionen Euro aufbringen, damit die beiden Dienstleistungszentren bezugsfertig ausgestattet werden können. Dafür sollen später die laufenden Ausgaben niedriger ausfallen. Sie sollen von 2012 rund 685.000 Euro und ab 2013 dann 658.000 Euro jährlich betragen.
Bis zum Jahr 2016 soll  der zweite Bauabschnitt fertig sein. Dort werden die Bereiche Einwohner- und Personenstandswesen sowie ausländerrechtliche Angelegenheiten untergebracht. zv