121108MoorburgMoorburg – Für die von der Einquartierung der ehemals Sicherungsverwahrten betroffenen Moorburgern dürfte die neuste Ankündigung der SPD-Fraktion Harburg wie reiner Hohn klingen. Die kündigt großspurig an: Man „nimmt den Senat in die Pflicht“. Der dürfte damit prima leben können. Denn an der Situation ändert es nichts. „In die Pflicht“ nehmen bedeutet für die SPD Fraktion die Festschreibung der drei Plätze für Ex-Sicherungsverwahrte, die auch geplant sind und gerade mit der Herrichtung in einem im Hau-Ruck-Verfahren nach der Entscheidung des Senats für den Standtort Moorburg legalisierten Schwarzbau umgesetzt werden. Außerdem will die SPD-Fraktion mehr Transparenz in einer Sache, die bereits gelaufen ist. Dritte Zentrale Forderung der SPD-Fraktion ist ein „Runder Tisch“. Dort können die Moorburger dann auch mal was fordern. Für die Ebene, auf der sich das bewegt, wird gleich ein Beispiel mitgeliefert. Heinz Beeken, SPD-Abgeordneter in der Bezirksversammlung versprach sich für einen „Wunsch“ der Moorburger einzusetzen. Es geht um die bessere Beleuchtung des zentralen Bushalteplatzes. Nicht in der Forderungsliste der SPD-Fraktion ist die Garnatie der Fortführung der polizeilichen Bewachung vor allem des wegen seiner Prognose und Vergangenheit als besonders problematisch geltenden zukünftigen Moorburgers. zv