TrepollAndre3Fischbek – 595 Bäume sind bislang auf dem Areal der ehemaligen Röttiger-Kaserne der Kettensäge zum Opfer gefallen. Das erfuhr André Trepoll, Abgeordneter der CDU in der Bürgerschaft durch eine Kleine Anfrage. Im Dunkel blieb, wie viele Bäume noch fallen werden. „Die bisherigen Fällungen ergingen lediglich im Zusammenhang mit den Rückbaumaßnahmen, wie Rückbau des ehemaligen Kasernengeländes, der befestigten Flächen, unterirdischer Bauwerke oder Versorgungsleitungen“, so Trepoll. Keine Auskunft konnte der Senat laut Trepoll darüber geben, wie viele Bäume im Zuge der Kampfmittelsondierung möglicherweise noch gefällt werden müssen. Auch über die Kosten und den Beginn der Sondierungen, für die es eine EU-weite Ausschreibung gibt, bestehe Unklarheit. „Allerdings sind bereits jetzt Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen“, so sagt Trepoll. „Hierfür wurden Ersatzzahlungen nach einer Gehölzwertermittlung in Höhe von bisher 411.471 Euro und 70 Cent festgelegt." Trepoll vermutet, dass der Senat wenig Interesse an einer Bekanntgabe des Ausmaßes der Fällungen hat. Trepolls Fazit: „Der SPD-Senat macht mit den Umplanungen zur Großwohnsiedlung daher nicht nur den hochwertigen Wohnungsbau auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger Kaserne  zunichte, sondern auch noch ein zukünftiges  Wohnen im Grünen. Dies gilt es gemeinsam mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens zu verhindern und dafür werde ich mich auch zukünftig einsetzen.“ zv