120821KanalplatzBinnenhafen - Die Grünen sprechen sich gegen den vom Bezirksamt geplanten Zaun am Kanalplatz aus. „Der Binnenhafen hat das Zeug, eine große Besucherattraktion in Harburg und zu einem neuen Treffpunkt und Herz der Region

Süderelbe zu werden“, so Peter Schulze, Sprecher des Kreisvorstandes. „Dazu sollte der Bezirk mit dem maritimen Charakter des Binnenhafens punkten und dafür den besonderen, teils sehr rauen Charme unbedingt bewahren.“

Mit einem komplett umlaufenden Geländer direkt am Kai wäre vom Hafenflair nur wenig übrig. Harburg würde eine einmalige Chance vergeben. „Wir nehmen dabei jedoch auch die Sicherheitsbedenken des Bezirks sehr ernst“, so Schulze. Mit Blick auf kleine Kinder müsse sorgfältig geprüft werden, wie in Wassernähe etwa Spielplätze und Flächen in der Nähe von Kitas gesichert werden können.

„Ein Geländer im gesamten Hafengebiet ist dabei aber völlig übertrieben, rechtlich nicht notwendig und gefährdet außerdem die Sicherheit und den ungehinderten Zugang der an- und ablegenden Schiffe“, meint Schulze. Man sollte städteplanerische und rechtliche Alternativen prüfen und dabei auch die Harburger erstmals ausreichend zu Wort kommen zu lassen.

Andere Städte mit Binnenhäfen haben diese Fragen auch ohne Geländer gelöst“, betont Schulze und schlägt vor, dazu Expertinnen und Experten aus anderen norddeutschen Hafenstädten nach Harburg einzuladen, um von deren Erfahrungen zu lernen. zv