WetternstrasseUnterkunftHarburg - Der Harburger SPD-Kreisvorsitzende Frank Richter ist verärgert über die Entscheidung des „sozial ausgerichteten Dienstleistungsunternehmens “fördern & wohnen", auf den Bau von acht Wohnhäusern mit je

acht Wohnungen auf dem Gelände der Wohnunterkunft Wetternstraße zu verzichten. Wie harburg-aktuell schon im Mai berichtet hatte, hat das Unternehmen eine Bauvoranfrage wegen „eingeschränkter Finanzmittel“ zurückgezogen.

 

Richter: „In der Wohnunterkunft leben überwiegend alleinstehende männliche Zuwanderer und Wohnungslose.“ In die Neubauten sollten stattdessen Familien einziehen, auf diese Weise sollte die Situation innerhalb der Wohnunterkunft, aber auch das Verhältnis zu den Nachbarn verbessert werden.

Richter: „Wir werden verstärkt darauf achten, dass diese Ziele trotzdem erreicht werden. Wir nehmen die Sorgen der Anwohner sehr ernst.“ Diese hatten sich immer wieder über ein teilweise recht gespanntes Verhältnis zu einigen Bewohnern der Unterkunft beschwert.

Was Richter besonders ärgert: Die Unterbringung von Familien in der Unterkunft Wetternstraße sollte die Anwohner besänftigen und ihnen erleichtern, das geplante Containerdorf für 120 Zuwanderer und Wohnungslose im nur 300 Meter entfernten Industrie- und Gewerbegebiet Lewenwerder zu akzeptieren. Das sei durch die Entscheidung von fördern & wohnen jetzt nicht mehr gegeben. mz