091004plakatHarburg - Die Wahl ist um. Manuel Sarrazin bleibt. Auch eine Woche nach der Bundestagswahl ziert das Konterfei des Bundestagskandidaten immer noch viele Stellen der Harburger Innenstadt. Am Sand, am Schloßmühlendamm, am Harburger Ring

 und an anderen Stellen lächelt er von den Stellschildern. Blass ist Sarrazin auf den Bildern geworden. Es liegt am Wetter. Wind und Regen setzen den Plakaten zu. Warum die Grünen es nicht schaffen ihre Plakate wieder verschwinden zu lassen, konnte am Sonntag nicht geklärt werden.
Dabei waren sie im Wahlkampf besonders aktiv gewesen. Ob es darum ging Atomfässer durch die Gegend zu rollen oder vor dem Rathaus für "Jobs, Jobs, Jobs" zu werben. In allen Lagen hatten sie brilliert.
Für die Nach-Wahlkampf-Zeit" hätten sie sich eine Scheibe von der FDP abschneiden können. Die hatten die Harburger City mit dem Gesicht von Dr. Kurt Duwe geradezu zugepflastert. Doch Duwe verschwand so schnell wie er gekommen war. Nur noch in Einzelfällen ist er im Raum Harburg zu finden.
Einigermaßen fix, wenn auch nicht so schnell wie die FDP, waren auch die CDU und die SPD. Die Kanzlerin ist im Hafen vom Bordell entfernt. Dort wird jetzt für einen Kleinwagen geworben. Nur Wolfgang Müller-Kallweit ist noch an einigen Stellen außerhalb der Innenstadt präsent.
Schwerer hatten sich die Linken mit ihren Plakaten getan. Auch sie standen noch bis zum Ende der Woche in vielen Bereichen der Harburger Innenstadt. Zum Wochenende sind sie verschwunden. (zv)