StolpersteineHarburg - Mit einer Aktion um die Stolpersteine, die vor Häusern eingelassen sind, in denen Opfer des Nazis-Regimes des Dritten Reichs lebten, wollen Harburgs Grüne ein Zeichen gegen Rechts und insbesondere den von Neonazis geplanten Aufmarsch am 2. Juni in Hamburg setzen. Die Idee: Hamburger sollen die Stolpersteine fotografieren und die Bilder den Grünen mailen. Die werden sie dann auf ihrer Internetseite veröffentlichen. So soll den Hamburgern noch einmal klar gemacht werden, welche furchtbaren Auswirkungen die braune Ideologie auf Menschen hatte, die einmal in ihrer direkten Umgebung lebten. Das sind nicht wenige. 165 Steine sind mittlerweile in Harburg in Fußwege eingelassen worden. Rund 4000 sind es in ganz Hamburg. Die Zahl der tatsächlichen Opfer ist weitaus höher.
Wer bei der Aktion mitmachen will: Die Fotos sollen an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden. Es müssen keine hochauflösenden oder künstlerisch wertvolle Aufnahmen sein.
Am 1. Juni soll dann eine Radtour zu den fotografierten Stolpersteinen führen, die dann geputzt werden sollen. zv