VoelschThomas3Harburg - Die Schonzeit ist vorbei: Seit knapp 100 Tagen ist der frühere SPD - Bürgerschaftsabgeordnete Thomas Völsch (Foto) Chef im Harburger Rathaus, Vorgänger Torsten Meinberg wurde nach Hause geschickt.

Für  CDU-Kreischef Ralf-Dieter Fischer ist das der Anlass für eine erste Bilanz. Deshalb soll es in der Aktuellen Stunde zu Beginn der Bezirksversammlung am Dienstag, 27. März, 17.30 Uhr, im großen Ratssaal einzig allein um Völsch und seine ersten Amtshandlungen gehen.

 

Fischer und seine Fraktionskollegen haben in den bisherigen Sitzungen der Bezirksversammlung auch schon angedeutet, wo ihre Kritik ansetzt: Völsch neige zu Alleingängen, zum Beispiel bei der Präsentation des 200-Millionen-Projekts Neuländer Quarree. Fischer: „Das wurde erst ausgesuchten Geschäftsleuten und der Presse vorgestellt, danach erst den Politikern im Stadtplanungsausschuss.“ Fischers Vize Ernst Hornung vermisst vor allem ein stärkeren Einsatz für die Interessen Harburgs: „Völsch und die SPD-Fraktion warten immer auf die Tagesbefehle aus der Zentrale in Hamburg und setzten die dann um.“

Auch von der GAL und der Linken sind einige kritische Anmerkungen zu Völschs ersten 100 Tagen zu erwarten. Die Sitzung der Bezirksversammlung ist wie immer öffentlich. Hingehen! Es lohnt sich! mz