MeinbergTorsten4Harburg - Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg (Foto) hat sich, wie auch seine Kollegen aus den anderen Bezirksämtern, in Sachen des Anti-Obdachlosen-Zauns hinter seinen Kollegen Markus Schreiber

gestellt. Schreiber hatte im Bezirk Mitte für rund 18.000 Euro unter der Kersten-Miles-Brücke einen Zaun aufstellen lassen, damit der Bereich nicht mehr als Schlafplatz benutzt wird. Bereits seit Jahren nächtigen dort Obdachlose, Punks oder Wanderarbeiter.

Immer wieder kam es aus dem Personenkreis heraus zu Straftaten, darunter auch Sexualdelikte und ein Tötungsdelikt. "Die Situation unter der Brücke hatte sich so entwickelt, dass das Bezirksamt zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung tätig werden musste. Die Bezirksamtsleiter teilen daher die Einschätzung ihres Kollegen aus Hamburg-Mitte, der eine Wiederholung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Raum dort verhindern musste", heißt es in der Erklräung, die auch Meinberg trägt.

 

Natürlich ist die Erklärung "ausgewogen". "In diesem Zusammenhang stellen sie (die Bezirksamtsleiter) gemeinsam fest, dass für das Problem ursächlich die quantitativ und qualitativ verbesserungswürdige Unterbringung obdachloser Menschen in Hamburg ist. Ferner sind angemessene Antworten auf das Problem der Wanderarbeiter zu finden. Zur Erarbeitung geeigneter Lösungen werden die Bezirksamtsleiter das Gespräch mit den zuständigen Senatoren führen", so die Erklärung weiter. zv