110214Briefwahl1Harburg – Vormittags ist es besonders voll. Dann muss man vor den Wahlkabinen im großen Saal im Rathaus Harburg warten. Dort ist es möglich seine Briefwahl gleich zu erledigen. Statt ihn per Post zu schicken

steckt man den roten Umschlag in eine überdimensionale Wahlurne.

Das es länger dauern kann, zeigen die vor den Wahlkabinen aufgestellten Sessel. Sie sind genauso besetzt wie die Wahlkabinen. "Jeder zweite Wähler, der seine Unterlagen für die Briefwahl im Rathaus abholt, macht auch gleich hier seine Kreuzchen“, schätzt Jutta Gnädig, die Leiterin der Briefwahlstelle ist. „Es wird wirklich gut angenommen“, sagt sie.

Grund ist vermutlich auch das von vielen Wählern als kompliziert und unübersichtlich angesehene Wahlsystem, bei dem insgesamt 20 Kreuze in vier Bereichen gemacht werden können. Am Sonntag dürfte das für Stau vorm Wahllokal sorgen. „Wer hier schon vorher wählen will oder die Briefwahlunterlagen mitnehmen möchte, muss seinen Personalausweis und die Wahlbenachrichtigung mitbringen“, sagt Gnädig.

Im Gegensatz zum kommenden Sonntag wird der Wahlschein nicht nur in den blauen Umschlag gesteckt sondern zusätzlich mit den Wahlschein in den roten Briefwahlumschlag. „Geöffnet werden die Umschläge erst am Sonntag nach der Schließung der Wahllokale“, sagt Gnädig.


Wer noch die Möglichkeit der Briefwahl im Rathaus oder im ehemaligen Ortsamt in Neugraben nutzen möchte: die Briefwahlstelle hat bis zum Donnerstag 16 Uhr, am Freitag bis 14 Uhr geöffnet. Im Notfall, bei einer plötzlichen Erkrankung, ist auch am Sonntag noch eine Briefwahl möglich. Dann müssen aber die Unterlagen für die Hilfsperson ausgefüllt sein, die die Briefwahlunterlagen abholt. zv

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