WolkauKayHarburg - Wenn es nach Kay Wolkau, Spitzenkandidat der GAL in Süderelbe geht, wird mindestens jede fünfte neue Wohnung in dem Bereich eine Sozialwohnung sein. Er reagiert mit der Ankündigung auf eine Forderung

seiner Koalitionspartner von der CDU, die für den Bereich eine noch höhere Zahl von Sozialwohnungen abgelehnt hatten. "Im Süderelberaum gibt es bereits zahlreiche Sozialwohnungen. Wir brauchen Wohnungen die den sozialen Mix und damit die Kaufkraft der Menschen verbessert, die hier leben", sagt André Trepoll von der CDU.

 

Im Gegensatz zur CDU bin ich der Auffassung, dass sozialer Wohnungsbau gleichmäßig über die gesamte Stadt verteilt werden muss", sagt Wolkau. Kein Stadtteil dürfe davon ausgenommen werden. "Was auf dem Gebiet der ehemaligen Röttiger-Kaserne richtig sein mag, kann nicht automatisch für andere Baugebiete, wie beispielsweise das Neubaugebiet Elbmosaik, gelten", so Wolkau.

"Der erhebliche Bedarf an sozialem Wohnungsbau in Hamburg ist unbestreitbar. Bei größeren Neubaugebieten kann deshalb grundsätzlich nicht auf ihn verzichtet werden. Hier muss es zumindest kleinere Einheiten öffentlich geförderten Wohnungsbaus geben. Ein Anteil von 20 bis 30 Prozent sollte angestrebt werden.“ Für ihn sei der Bau kleinerer, sozial überschaubarer Wohneinheiten auch und gerade im sozialen Wohnungsbau das Ziel. zv