110127Ahlhaus3Harburg - Es klang ein bisschen trotzig. Man wird sich noch wundern, wie die CDU in den letzten Wochen des Wahlkampfs aufdrehen wird, so Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus am Donnerstagabend in Harburg. Man wird sich nicht

wundern. Man braucht ein Wunder. Wenn der Wahlkampfauftritt im Rieckhof Maßstab war, dann sieht es ganz dunkel aus für die CDU.

Optimistisch geschätzt waren 100 Menschen gekommen, inklusive dem Mann am Mischpult, Sicherheitsbeamte und zahlreiche Funktionsträger der CDU in Harburg, um Ahlhaus zu hören. Viele Stuhlreihen blieben leer. Das war Wahlkampf von gestern. Der Rieckhof konnte die Gästezahlbeschränkung, die wegen Brandschutzmängel über das Veranstaltungszentrum verhängt wurde, locker erfüllen.

Ahlhaus selbst zog den Auftritt professionell durch, verteilte Seitenhiebe gegen den ehemaligen Koalitionspartner, kritisierte den Versprechungswahlkampf der SPD und übte in Sachen Schulpolitik Selbstkritik.

Die Veranstaltung zeigte auch, dass es kaum jüngere Leute außerhalb der Parteiorganisation gibt, die sich für solche Veranstaltungen begeistern können. Zumindest damit ist Ahlhaus gleichauf mit seinem Herausforderer Olaf Scholz. zv

 

 

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