PreussRonaldHarburg -  Auch die Harburger Grünen haben ihr Wahlprogramm fertig. Auf sieben Seiten werden mal konkret, mal weniger konkret Ziele definiert. Umfangreich ist das Thema Wohnen und Stadtteilentwicklung.

Ausgleichsflächen und Klimaschutz haben zentrale Bedeutung. Gleichzeitig möchte man genügend Wohnungen bauen, mehr studentisches Wohnen in Harburg ermöglichen und Mietsteigerungen verhindern. Konkrete Punkte gibt es auch: das Villenviertel in Heimfeld soll erhalten bleiben.

Das Appelbüttler Tal soll nicht bebaut werden. Zuschütten möchte man den Fußgängertunnel zwischen Fußgängerzone und Seevepassage. Industriebrachen, wie Teile der Phoenix, sollen Standort der Kreativwirtschaft werden. Dem Rieckhof wollen die Grünen die Sanierung finanziell ermöglichen. Das Helms-Museum soll wieder eigenständig werden.

Die Bremer Straße soll durch ein Verbot nicht mehr als Durchgangsstrecke von Lastwagen genutzt werden können. Auf Hauptverkehrsstraßen soll durch eine Grüne Welle Tempo 40 eingeführt werden. Mehr Blitzampeln sollen aufgestellt werden. Die Tempo 30-Zonen wollen die Grünen beispielsweise auf den Meckelfelder Weg oder Sinstorfer Weg ausweiten. Statt Hafenquerspange hätte man lieber einen Ausbau bestehender Strecken. Die Idee der Gemeinschaftsstraßen soll wieder belebt werden.

Die Schlickdeponie soll nach Vorstellung der Grünen nicht in Moorburg entstehen. zv

Das ganze Wahlprogramm