PreussRonaldHarburg - Ein Verkehrskonzept für Harburg. Bei Olaf Scholz, dem aussichtsreichen Kandidaten auf den Bürgermeisterposten in Hamburg, ist nach Ansicht von Ronald Preuß (GAL) in diesem Punkt nicht

viel los. Scholz hatte ein Konzept in einem Interview als "nicht so vordringlich" bezeichnet.

"Herr Scholz kennt sich in Harburg nicht aus, das hat er deutlich gemacht. Er sieht sich aber in der Lage, ein Verkehrskonzept für den Hamburger Süden als nicht vordringlich zu bezeichnen", sagt Preuß. Das hatte seine Parteikollegin und Ex-Senatorin Anja Hajduk in ihrer Amtszeit angekündigt. Gekommen ist das Verkehrskonzept, nachdem die GAL die Koalition mit der CDU in Hamburg platzen ließ, nicht.

"Den Menschen im Hamburger Süden war ein solches Konzept vom Senat zugesagt worden", sagt Preuß. An der Spitze des zukünftigen Senats sieht der Fraktionsvorsitzende der Harburger GAL offenbar schon Scholz. "Herr Scholz plant den Wortbruch", sagt Preuß. "Hafenquerspange und A26 will er trotzdem bauen, ohne den bereits lärmbelasteten Menschen an den Hauptverkehrsstraßen sagen zu können, was sie erwartet. In ähnlicher Weise hat die SPD seinerzeit die Ortsumgehung Finkenwerder durchgedrückt. Wir haben das nicht vergessen. Ich erwarte von der Harburger SPD, dass sie zu den Äußerungen ihres Spitzenkandidaten Stellung bezieht. Schließlich ist Frank Richter selbst stellvertretender Landesvorsitzender seiner Partei." zv