FischerRalfDieterHarburg - Ralf-Dieter Fischer, Kreischef der CDU, hat ganz genaue Vorstellungen was nicht geht. Sparmaßnahmen bei Mütterbetreuung, Senioren oder Kindern sind tabu. So ist für ihn das sogenannte Jäger-Papier, auf dem

die den Bezirken vorgegeben Sparmaßnahmen festgehalten sind, nicht das Papier wert, auf dem es steht.

 

Am Freitag will Fischer Klartext reden. Nicht mit Finanzsenator und Parteikollege Carsten Frigge, der den Bezirksamtsleitern als Untergebenen die Sparvorgaben auf den Tisch geknallt hat. Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus wird der Gesprächspartner sein. Bei ihm will Fischer auf einen ganz zentralen Punkt kommen.

Die von den Bezirken geforderte Sparsumme von 13 Millionen Euro kann der Senat vergessen, um im gleichen Atemzug zu betonen, dass man sich den Sparmaßnahmen nicht entziehen könnte. Die Hälfte, so seine Vorstellung, sei angemessen. Auch weil Bezirke im Gegensatz zu vielen Fachbehörden zum Großteil gesetzliche Aufgaben erfüllen müssten.

"Von dem Papier", meint Fischer, "wird nicht viel übrig bleiben." zv