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Bremer Straße: Umbau ja- vier Fahrspuren nein
Dienstag, den 07. September 2010 um 10:43 Uhr

100907Bremer StraßeMarmstorf- Diskussion Bremer Straße. Immer wieder kursierten Meldungen, dass nächstes Jahr radikale Umbaumaßnahmen anstehen und die Bremer Straße teilweise vierspurig  ausgebaut wird. Aber: Lediglich die Kreuzung Ernst- Bergeest

Weg, Ecke Friedhofstraße wird umgebaut. Laut Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird die Straße 2011 um eine Fahrspur stadtauswärts, sowie Abbiegemöglichkeiten erweitert. Der Fahrstreifen stadteinwärts bleibt einspurig. Ängste der Anwohner die B75 würde komplett um vier Fahrbahnen erweitert, sind somit hinfällig. Das bestätigt Helma Krstanoski, Pressesprecherin der Behörde für Stadtentwicklung. Sie sagt: "Das stimmt nicht, es werden lediglich Sanierungen der Fahrbahn in einem Teilabschnitt vorgenommen.

Ähnlich äüßert sich der Kreisvorsitzende der CDU, Ralf- Dieter Fischer: "Das dort vier Fahrspuren gebaut werden sollen ist schlichtweg Unsinn. Allerdings wird umgebaut." Dabei geht es um die täglichen Staus an der Bremer Straße, Morgens und Mittags ist insbesondere dieser Teil "verstopft". Fischer erklärt: "Dieser Knoten soll umstrukturiert werden, um endlich das Stauproblem zu lösen.

Die Anwohner an der Bremer Straße haben aktuell die Befürchtung, dass mit dem Umbau an der Kreuzung weitere Maßnahmen folgen werden. Gegen den Bau ist unteranderem die Bürgerinitative "Die Harburger" aktiv, Sprecherin Anne- Marie Schulz sagt: "Wir glauben, dass die Umbauten an der Kreuzung nur der Anfang sind. Dann werden weitere Teile der Bremer Straße ausgebaut."

Doch diese Maßnahmen sehen die Pläne nicht vor, eine solche Umsetzung wird es nicht geben. Ob es100908Protestplakat dennoch Opfer der Umbauaktion gibt ist noch nicht endgültig klar. Davon betroffen sind auch ein Blumenladen, sowie die "Bruzzelhütte", als eine der ältesten Imbissbuden Hamburgs. Inhaber Stefan Rupprecht weiss noch nicht ob er dicht machen muss. Aber für den Fall der Fälle hat er einen Plan. "Auch wenn ich zumachen muss, wird es die Bruzzelhütte weiterhin geben." Eben nur an einem anderen Standort.

Bereits in der Vergangenheit hat sich die Bürgerinitative kritisch gegenüber der gesamten Verkehrssituation geäußert. Sie klagen, dass trotz der Mautpflicht immer noch zu viel Lkw´s die Bremer Straße benutzen. Außerdem seien die Fahrzeuge häufig mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Mittlerweile sind Protestplakate am Straßenrand aufgehängt. Über die geäußerten Probleme tagte vor geraumer Zeit der Senat. Ein diskutiertes Nachtfahrverbot für Lkw´s wurde abgelehnt, denn die Bremer Straße verbinde als Bundestraße unmittelbar die A253 und A261. Dieses ist auch in der Nacht unverzichtbar. (pw)

 

 

 
 

Kommentare  

 
#4 FvA 2010-11-01 20:23
Die Engagierten Harburger (BI Bremer Straße) treffen sich diesen Donnerstag (04.11.2010) um 19:00 im LA GRANJA:

Restaurant La Granja
Bremer Straße 343
21077 Hamburg

Bushaltestelle Appelbütteler Weg
(Buslinien: 144, 244, 4244 & 340)

Dort wird es Informationen über den aktuellen Planungsstand geben. Außerdem sollen die weiteren Aktionen besprochen werden.
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#3 FvA 2010-09-12 00:00
an kari:
Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass "Politik und Verwaltung in HH & Harburg" kein Interesse an einer Geschwindigkeit sbegrenzung haben. 'HH' steht dabei für Hamburg.
Darüberhinaus gehe ich davon aus, dass Bezirkspolitike r aus Harburg auch mit Hamburger Entscheidungstr ägern sprechen und diese beeinflussen.
Hoffentlich im Sinne eines geregelten maßvollen Verkehrs ohne Raserei!
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#2 kari 2010-09-11 23:32
... falsch Herr/Fraub FvA - die Harburger Politiker können aus der momentanen Situation nichts erreichen, da diese Strasse eine Bundestrasse ist und die Harburger Politik darauf keinen Einfluss nehmen kann !!
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#1 FvA 2010-09-08 23:20
Die Anwohner der Bremer Str. leiden unter dem Verkehrslärm! Die Engagierten Harburger (BI Bremer Str.) verlangen nur die Einhaltung geltenden Rechts (Tempolimit 50), müssen aber feststellen dass Politik und Verwaltung in HH & Harburg daran kein Interesse haben!
Nach wie vor donnern LKWs besonders nachts mit 80 Sachen durch das Wohngebiet und rauben Anwohnern den Schlaf. Mit diesen Erfahrungen erscheint die geplante Umgestaltung im Bereich Friedhofsw./E.-Bergeest-Weg als weitere Massnahme um die Bremer Str. als Schnellverkehrs traße auszubauen, damit die Lücke zwischen der neuen Wilhelmsburger Autobahn und der A7 geschlossen wird.
Solange keine Massnahmen gegen die Raserei auf der Bremer Str. ergriffen werden, fällt es schwer zu glauben, dass die Umgestaltung nur der Entschärfung der Abbiegerproblem atik dient. Wirksame Maßnahmen gegen die überhöhte Geschwindigkeit könnten das Misstrauen gegen dieses Projekt abbauen. Umsetzung & Kontrolle des 50km/h-Tempolimits wären ein Anfang!
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