Neugraben - Dem Freibad Neugraben soll der Geldhahn zugedreht werden. Zumindest vom Bezirk. Das fordert die FDP. Denn der Fehlbetrag für das Freibad wird im Gegensatz

zu allen anderen defizitären, von Bäderland betriebenen Schwimmbädern, nicht von der Stadt, sondern aus Bezirksmitteln beglichen. Das sind jährlich 90.000 Euro. Für den Bezirks, finden die Abgeordneten Carsten Schuster und Viktoria Pawlowski, ist das zu viel Geld. Es könne vor Ort wesentlich besser eingesetzt werden, um den Kindern und Jugendlichen vor Ort eine zusätzliche, attraktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Im restlichen Hamburg lässt sich die Stadt nicht lumpen, wenn es um öffentliche Schwimmbäder geht. 20 Millionen Euro Steuergelder schießen die Fachbehörden für den Betrieb der anderen Schwimmbäder jährlich dazu. Was für weitere Kritik der FDP sorgt: Jeder Schwimmer, der das Freibad Neugraben nutzt, wird mit 25,48 Euro aus Bezirksmitteln bezuschusst. Der Grund für die hohe Summe sind die rückläufigen Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr kamen nur noch 3513 Besucher. 2013 wurden noch 5953 Besucher gezählt. zv

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!