Harburg – Die Zusammenlegung der Geburtsabteilungen vom Krankenhaus Harburg und dem Mariahilf wird zu einem Abbau der Stellen für Hebammen führen. Das ergab

die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver (CDU). Im Krankenhaus Harburg hatten sich bislang 14 Hebammen 9,2 Stellen geteilt. Im Krankenhaus Mariahilf arbeiteten 24 Hebammen auf 16,8 Stellen.

Durch die Zusammenlegung der Geburtshilfe im Krankenhaus Mariahilf sollen neben den bereits angestellten 24 Hebammen aber nur 6 Hebammen eingestellt werden, von denen 3 bereits eingestellt Hebammen Stellen entsprechen. Stöver: „Geht man davon aus, dass die drei noch einzustellenden Hebammen logischerweise maximal Stellen entsprechen können, so ergibt sich durch diese Änderung ein Minus von 3,4 Stellen bei der Hebammenversorgung“.

Zugleich rechnet der Senat durch die Neuordnung der Geburtenversorgung ab dem 1. Januar 2017 mit 2.500 Geburten an Mariahilf im Jahr. Das entspricht fast exakt der Zahl an Kindern, die 2015 im Krankenhaus Mariahilf und im Krankenhaus Harburg geboren wurden. zv