Neu Wulmstorf - Heiner Schönecke, Landtagsabgeordneter der CDU in Hannover, plädiert für eine Zentralisierung von Autobahnprojekten. Damit nimmt er einen

Vorschlag aus Berlin auf. Grund ist die A26. Die sei ein „Paradebeispiel“ dafür, dass die Planungen von Autobahnen in seiner Gesamtheit nur von einer Behörde durchgeführt werden müssten. „Die Landesbehörden waren und sind hoffnungslos überfordert“, findet Schönecke.

In Niedersachsen dürfte die A26 bis 2020 fertig gestellt sein. Dann reicht sie bis Rübke. Damit wird die A26 für mehrere Jahre eine Sackgasse sein. „Die Hamburger Behörden werden das Planfeststellungsverfahren nicht vor Ende 2017 abschließen und somit wird mit der Fertigstellung des 4. Bauabschnitts nicht vor 2023 zu rechnen sein“, so Schönecke. Sollte es im Laufe des Verfahrens zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen, würden weitere Jahre ins Land gehen. Schönecke: „Das Datum der Fertigstellung hat sich in den letzten Jahren immer weiter nach hinten geschoben. Noch im letzten Jahr sprach Verkehrssenator Horch, auf einer öffentlichen Veranstaltung in Buxtehude, von 2020.“

Das ist schlecht für die Anlieger B73 im Bereich der Landesgrenze. Dort rollen um die 40.000 Fahrzeuge täglich über die Bundesstraße. Die A26 würde deutliche Entlastung bringen. Im Bereich Buxtehude und Stade, wo sie bereits länger genutzt wird, hat die Autobahn zu einer deutlichen Abnahme der Verkehrsbelastung auf der durch viele Ortschaften führenden B73 geführt. zv