Harburg – Die Stadt hat nicht genügend Geld um die Spielplätze im Bezirk zu sanieren. Gut 95.000 Euro sollen im kommenden

Jahr bereit gestellt werden, um Grünanlagen, Parkbäume, Kleingärten und eben Spielplätze. 2018 sind es dann 1000 Euro mehr, die zur Verfügung stehen.  „Das ist nicht ansatzweise genug“, sagt André Lenthe von den Linken. „Auf Nachfrage musste Baudezernent Gerald Boeckhoff einräumen, dass mit dem Geld nur etwa 60 Prozent des Bedarfs abgedeckt sind.“

Schon diese Aussage wundert Lenthe. Denn wie hoch der Bedarf genau ist, um die Spielplätze im Bezirk in Schuss zu halten, konnte Boeckhoff laut Lenthe nicht nennen. „Der Baudezernent musste in der Ausschusssitzung auf meine Nachfrage einräumen, dass die öffentlichen Spielplätze im Bezirk aktuell nur nach Prioritätenliste abgearbeitet werden können“, sagt Lenthe. „Man muss ja Angst bekommen, dass den Kindern die Spielgeräte unter dem Hintern wegfaulen.“


Die Spielplätze sind ein Dauerthema. 2014 hatte eine Kleine anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten André Trepoll  ergeben, dass gerade mal rund 10 Prozent der 68 im Bezirk vorhandenen Spielplätze sowohl vom baulichen, wie auch vom Pflegezustand her in einem guten Zustand waren. zv