André Trepoll

Neugraben – Als boomender Stadtteil wird in der Politik Neugraben-Fischbek gehandelt. Bis 2023 sollen knapp 11.000 Menschen dort eine neue Wohnung finden.

Absehbar werden auch viele Flüchtlinge in den neu geschaffenen Quartieren leben. Das benötigt entsprechende Infrastruktur. André Trepoll, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bürgerschaft, schlägt jetzt Alarm. Laut des Politikers droht eine Unterversorgung von bis zu 700 Kitaplätzen. „In Neugraben-Fischbek existieren derzeit 13 Kitas. Wie deren verfügbare Plätze ausgelastet sind, kann der Senat direkt nicht beantworten, weil diese Daten statistisch nicht erhoben werden“, so Trepoll. Die Rückmeldung von acht der 13 Kita-Einrichtungen zeige jedoch, dass die vorhandenen Kapazitäten weitestgehend aufgebraucht sind.

„Insgesamt plant die Stadt ab Mitte 2017 eine Kapazitätsausweitung um rund 950 Plätze, lediglich die Hälfte davon soll bis Ende 2018 fertiggestellt werden“, sagt Trepoll. Auch für die neuen Plätze bis 2018 seien bisher nur wenige Träger bisher bekannt. „60 neue Plätze sollen als Erweiterung von bestehenden Einrichtungen entstehen, 35 Plätze in einer neuen Kita der Weltwissen-Kitas gGmbH  in der Fischbeker Heide und 150 Plätze der DRK in der Kita Vogelkamp“, so Trepoll. Darüber gebe es laut Trepoll von Seiten der Stadt lediglich Absichtserklärungen. „Eine sorgfältige Planung sieht anders aus“, findet der Oppositionsführer. „Es bleibt zu hoffen, dass die zugesagten 950 Kita-Plätze auch kommen und die Planungen dementsprechend zügig abgearbeitet werden.“ zv