Harburg – Wohnungsbau ist es, was sich Hans Christian Lied, Chef der Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirksamt Harburg, für das Areal an der Nartenstraße vorstellen kann,

auf dem jetzt der Handelshof befindet. Dabei hat er den Plan offensichtlich ohne den Eigentümer und den Mieter gemacht. Der Handelshof wird bleiben, stellt Sprechers der Geschäftsführung der Handelshof-Gruppe Köln, Wolfgang Baer, gegenüber harburg-aktuell klar „Es trifft keineswegs zu, dass Handelshof beabsichtigt, in das Gebäude der Fegro zu ziehen, da der Mietvertrag für den Standort Schlachthofstraße mit der Stadt Hamburg noch bis zum 30. Juni 2021 läuft. Zudem sieht Handelshof auch über diesen Zeitpunkt hinaus keine Veranlassung, den derzeitigen Standort an der Nartenstraße aufzugeben“, so Baer.

Innerhalb der Politik zeigt man sich verwundert. „Es ist schon merkwürdig, dass die Politik mit solchen Plänen berieselt wird, die sich dann als Wunschtraum entpuppen“, sagt Rainer Bliefernicht (CDU). „Gerade im Bereich Stadtplanung gibt es viel Arbeit. Da wäre es sinnvoller, wenn sich die Mitarbeiter mit realisierbaren Projekten beschäftigen.“ Auch Jürgen Heimath, Fraktionschef der SPD zeigt sich irritiert. "Man hat schon gedacht, dass die Behörde sich besser über die tatsächlichen Möglichkeiten informiert hat. Andererseits ist es legitim sich über die Zukunft Gedanken zu machen." zv