Bauarbeiten As Wilhelmsburg Süd

HarburgFrank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ist hoch erfreut. Der Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030 in Berlin gönnt Hamburg einen kräftigen Schluck aus der Finanzierungs-Pulle.

Die Masse der Projekte betrifft den Süden der Stadt und damit Harburg und Wilhelmsburg. Vor allem erwarten Verkehrsexperten eine deutliche Entlastung für die B73 im Zuge der Cuxhavener-, Stader- und Buxtehuder Straße. „Der Hamburger Hafen wird mit der A 26 Ost besser erreichbar sein, innerstädtische Quartiere – vor allem im Hamburger Süden – werden von Verkehr, Lärm- und Schadstoffemissionen entlastet. Auch die Erweiterungen auf der auf der A1und der A7 südlich des Elbtunnels sind immens wichtig angesichts der steigenden Belastungen. Für unseren Schienenverkehr ist der Bundesverkehrswegeplan ebenfalls ein Meilenstein, da wir schnellere Verbindungen für den Personen- und Güterverkehr in den Süden bekommen“, so Horch.

Allein für die A26, die seit Jahrzehnten als Hafenquerspange in mehr oder weniger konkreten Planungen war, werden 900 Millionen Euro bereit gestellt. Sie soll vom zukünftigen Autobahnkreuz Hamburg-Süderelbe nach Stillhorn führen. Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen. Die Bauarbeiten könnten 2019 starten. zv