160408AbgabeNeugraben - Die Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek hat ihr Bürgerbegehren gegen das Baufeld 2 der geplanten Wohnunterkunft Am Aschenland offiziell beim Bezirksamt

eingereicht. Damit hat der Bezirk jetzt zehn Tage Zeit die Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Jan Greve, Sprecher der Initiative, sieht keine Hindernisse. "Wir habe es im Vorwege anwaltlich prüfen lassen."

Mit der Einreichung ist auch der Startschuss zur Sammlung von den 3600 nötigen Unterschriften gefallen. Unter anderem sollen am Sonnabend am Neugrabener Wochenmarkt Unterschriften gesammelt werden.

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Letzte Kontrolle des Bürgerbegehrens vor der Abgabe im Rathaus. Foto: pr

"Von den 8000 bestehenden und geplanten Unterbringungsplätzen im Bezirk Harburg sind maximal 775 Plätze von dem Bürgerbegehren betroffen. Auch ohne diese Plätze hält Harburg weiterhin überdurchschnittlich viele Plätze je Einwohner vor", sagte Jan Greve gegenüber harburg-aktuell und fügt hinzu: "Neugraben-Fischbek wird auch mit Bürgerbegehren Platz für 2100 Flüchtlinge bieten, davon 1350 in Folgeunterkünften. Damit nimmt der Stadtteil schon heute eine führende Rolle bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Hamburg ein."

Auch andere Initiativen aus Harburg haben ihre Unterstützung zugesagt. Weitere Termine für die Abgabe von Unterschriften werden demnächst veröffentlicht.  (zv/cb)

 

Veröffentlicht 8. April 2016