160211FahnenNeulandKay Wolkau, Chef der Neuen Liberalen im Harburger Rathaus, macht sich Sorgen um das Image der Weltstadt Hamburg. Daran kratzen vier Flaggen. Die stehen

im Kreisel an der Neuländer Straße, der Zufahrt zur A1. Sie bieten tatsächlich, wie es Wolkau moniert, einen erbärmlichen Anblick. Fast ein Jahr nachdem der Speicher am Kaufhauskanal als Kulturstandort startete, wird auf ihnen immer noch auf die Eröffnung hingewiesen. Die Träger der Message haben in der Zeitordentlich gelitten. Teilweise auf halbmast, teilweise zerrissen, flattern die Flaggen im Wind neben der Autobahn. Normalerweise könnte man die Veraltung auf den Missstand hinweisen. Die ist sich zwar nicht ganz klar, wer eigentlich für die Flaggen in der Mitte des Kreisels zuständig ist. Aber ein einfacher Hinweis wäre aber vermutlich zu unpolitisch. Deswegen beschäftigt sich auch nicht ein Arbeiter mit dem Problem, sondern zunächst die Politik – und zwar die komplette Bezirksversammlung Harburg. Per Antrag haben die drei Neuen Liberalen die Flaggen zum Thema gemacht. Jetzt ist die Maschine angeschmissen. Viele Fragen müssen geklärt werden. Wer ist zuständig? Werden sie zeitnah beseitig? Flattert bald repräsentativerer Stoff im Wind? Und die Politik wird sich weiter mit dem Thema beschäftigen. Im Antrag der Neuen Liberalen heiß es: „Über Ergebnisse und Zwischenergebnisse der Bemühungen soll im Regionalausschuss Harburg berichtet werden.“ zv

Veröffentlicht 11. Februar 2016