HeimathJuergenHarburg – 250 Euro „Kopfprämie“ bekommt der Bezirk für jede genehmigte Wohnung. Damit will der Senat das Wohnungsbauprogramm befeuern, das ursprünglich als Ziel

neue 6000 Wohnungen in ganz in ganz Hamburg hatte. Doch man wird angesichts der Flüchtlingsschwemme und absehbaren Familiennachzug viel mehr Wohnungen brauchen, um die Menschen unterzubringen. Die Harburger SPD sieht darin eine zusätzliche Einnahmequelle für den Bezirk und will diese Obergrenze kippen. „Mit diesem Antrag wollen wir die Schwachstelle in diesem Anreizsystem beseitigen“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath (Foto). „In den vergangenen Jahren haben wir den Vertrag auch Dank des großen Engagements der Mitarbeiter in der Verwaltung nicht nur umgesetzt, sondern die für Harburg vereinbarte Zahl von 700 sogar übertroffen. Wenn wir angesichts des steigenden Bedarfs - wie auch der Senat gefordert hat - noch mehr Wohnungen genehmigen, dann wird der Betrag von 1,5 Millionen Euro in Zukunft nicht mehr ausreichen, um den vereinbarten Betrag von 250 Euro pro genehmigter Wohneinheit zu erreichen.“ Sein Fazit: Der Anreiz, möglichst viele Wohnungen zu bauen „wäre deutlich geringer“. Die zusätzlichen Gelder aus der Prämie bekommt der Bezirk. Über die Verteilung entscheidet zum Großteil die Bezirksversammlung. zv