151116UweNeugraben - Trotz Dauerregens kamen am Sonntag rund 350 Demonstranten, um gegen die geplante Mega-Flüchtlingsunterkunft in Neugraben zu protestieren, in der

4200 Menschen untergebracht werden sollen. Organisiert hatte den Aufzug die Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek. Deren Sprecher Uwe Schröder bemühte sich zum Auftakt auf dem Neugrabener Marktplatz erneut darum, sich gegen Rechts abzugrenzen. Man wolle keine Übergriffe. So ticke Neugraben nicht, sagt er.

Die Mitglieder und Unterstützer der Bürgerinitiative glauben nicht, dass die Integration von 4200 Flüchtlingen möglich ist, die in der Regel kulturell und religiös anders geprägt sind. Sie befürchten die Entstehung eines weiteren sozialen Brennpunktes Die Demonstranten fordern eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen auf 1500 für Neugraben. Zu der ersten Kundgebung am 25. Oktober waren über 1000 Neugrabener gekommen. zv

Veröffentlicht 16. November 2015