Der SPD Politiker Stefan Schmitt. Foto: einHarburg - Trauer um Stefan Schmitt: Nach langer schwerer Krankheit starb der Hamburger SPD-Politiker in der Nacht zu Mittwoch. Als Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft war der 46-jährige Harburger bis 2001 auch

Mitglied der Harburger Bezirksversammlung.

Der Jurist wurde in Berlin geboren, zog dann im Grundschulalter nach Harburg. Später besuchte er das Gymnasium an der Triftstraße. Schon in der seiner Schulzeit engagierte er sich leidenschaftlich in der Politik. SPD-Fraktionschef Michael Neumann: „Die SPD-Bürgerschaftsfraktion verliert mit Stefan Schmitt einen engagierten Abgeordneten, der im positiven Sinne und immer konstruktiv den Streit um die richtige Politik gesucht hat – sowohl mit dem politischen Gegner, als auch innerhalb der eigenen Fraktion. Offenheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in der Auseinandersetzung haben ihn dabei ausgezeichnet. In seiner kurzen Zeit als Bürgerschaftsabgeordneter haben wir ihn als aufrechten Menschen und profunden Juristen kennen- und schätzen gelernt, dem der demokratische Rechtsstaat ein echtes Herzensanliegen war."

Stefan Schmitt war 2009 schwer erkrankt. Eine lebensrettende Knochenmarkspende musste wegen Komplikationen verschoben werden. Zuletzt sah es so aus, als würde sich sein Zustand bessern und die Spende könnte vorgenommen werden. Stefan Schmitt starb gegen 3 Uhr im Krankenhaus.

Die Trauerfeier findet am 28. April um 11 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofs, Bremer Straße 236, statt. (jojo)