150909ObiFischbek – Was harburg-aktuell.de schon am 18. August gemeldet hatte, nimmt jetzt konkrete Formen an: Der ehemalige OBI-Markt am Geutensweg Ecke Am Aschenland

soll als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden, um dann später Platz für die dringend benötigte zweite Feuerwache für den Süderelberaum zu machen.

In einem Antrag für die Bezirksversammlung ist die Harburger GroKo noch deutlicher geworden: In den OBI-Hallen und auf angrenzenden Gelände soll eine weitere Zentrale Erstaufnahme, diesmal für bis zu 3000 Flüchtlinge, eingerichtet werden.

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Der ehemalige Obi-Markt. Dahinter Tennisplätze, dann folgt das Recycling-Center. Foto: zv

Die beiden GroKo-Fraktionsvorsitzenden Ralf-Dieter Fischer (CDU) und Jürgen Heimath (SPD) stellen in ihrem Antrag fest: „Der Bezirk Harburg hat mit der Einrichtung Harburger Poststraße, dem Schwarzenbergplatz und der schon erweiterten Einrichtung Neuland überdurchschnittlich hohe Platzkapazitäten  für die Zentrale Erstaufnahme zur Verfügung gestellt.“ Dennoch sei es für den Bezirk realistisch, dass die Stadt das leerstehende Gebäude und das Gelände des ehemaligen OBI-Markts kauft und dort eine  Erstaufnahme einrichtet. Dabei könnten auch Flächen östlich und eventuell auch nördlich des Geländes genutzt werden.

Im Hinterkopf haben Fischer und Heimath immer die Chance, das OBI-Areal später für eine weitere Feuerwache zu verwenden. Fischer: „Dass die Stadt die Immobilie jetzt schon kauft, könnte diesen Plan sicher beschleunigen.“ ag